{"id":119,"date":"2013-04-07T20:32:35","date_gmt":"2013-04-07T18:32:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wolfgang-desktop\/wordpress\/?page_id=119"},"modified":"2014-09-25T11:03:12","modified_gmt":"2014-09-25T09:03:12","slug":"wildstrubel-breithorn-allalinhorn","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/katjaundwolfgang.de\/?page_id=119","title":{"rendered":"Wildstrubel &#8211; Breithorn &#8211; Allalinhorn"},"content":{"rendered":"<p>Im Juli 2012 war es wieder soweit, ab in die Berge, diesmal mit Michaela und Dominik, und nat\u00fcrlich\u00a0Dimitri, der inzwischen f\u00fcr uns schon mehr Freund als Bergf\u00fchrer ist.<\/p>\n<p>Die Akteure:<\/p>\n<p>&#8222;Gallery 1 fehlt&#8220;<\/p>\n<p>Die erste Nacht haben wir noch in Thun verbracht und abends die restliche Ausr\u00fcstung bei Dimitri abgeholt. Nach einigem hin und her haben wir es auch geschafft das jeder Steigeisen hatte die zu seinen Bergstiefeln gepasst haben.<\/p>\n<p>Gestartet sind wir zu viert in Kandersteg, mit Dimitri wollten wir uns 2 Tage sp\u00e4ter auf der L\u00e4mmerenh\u00fctte treffen, von dort aus ging es zum Berghotel Schwarenbach, allerdings hatten wir gleich am Anfang Probleme den richtigen Weg zu finden. Das konnte ja heiter werden, schlie\u00dflich hatten wir uns vorgenommen am n\u00e4chsten Tag die etwas anspruchsvollere Variante \u00fcber die rote Totz L\u00fccke zu nehmen. Aber wir haben dann doch noch den richtigen Einstieg gefunden und nach etlichen H\u00f6henmetern das Berghotel erreicht.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hat das Wetter mitgespielt und wir konnten \u00fcber den T\u00e4lligletscher und die rote Totz L\u00fccke zur L\u00e4mmerenh\u00fctte wandern. Der Gletscher selber war \u00fcberhaupt kein Problem allerdings hat uns irgendwann der Wind ziemlich zugesetzt. Am h\u00f6chsten Punkt konnten wir kaum noch stehen bleiben ohne umgeweht zu werden. Wir gingen also wieder paar Meter zur\u00fcck um eine kurze Pause zu machen und ohne dabei dem Wind so ausgesetzt zu sein. Dabei fanden wir wundersch\u00f6ne Kristalle und mussten von nun an etwas mehr an Gep\u00e4ck schleppen :-). Abends auf der L\u00e4mmerenh\u00fctte haben wir dann Dimitri getroffen und erstmal gem\u00fctlich zusammen gesessen und das eine oder andere Bier bzw. Panasch getrunken.<\/p>\n<p>Weiter ging es auf den Wildstrubel, nun wieder brav in Reih und Glied, alles was nicht gebraucht wurde konnten wir auf der H\u00fctte lassen. Der Aufstieg war unschwierig und genau richtig f\u00fcr Michaela und Dominik um den Umgang mit Steigeisen und Pickel zu lernen. Auf dem R\u00fcckweg hatten wir noch genug Zeit um die Spaltenbergung zu \u00fcben und uns eine kleine Gletscherh\u00f6hle anzuschauen, die in allen m\u00f6glichen Blau Schattierungen geleuchtet hat. Leider war es unm\u00f6glich diese Farben auf einem Foto festzuhalten. Zur\u00fcck auf der H\u00fctte haben wir unser deponiertes Zeugs wieder eingepackt und noch eine Kleinigkeit gegessen. Danach ging es auf einfachem Weg zur Bahnstation Gemmi und mit der Bahn nach Leukerbad, wo Dimitri sein Auto stehen hatte und weiter nach Zermatt. Wir waren schon \u00f6fters in der Schweiz aber noch nie in Zermatt. Aber ehrlich gesagt einmal hat uns auch gereicht. Man hat zwar einen wunderbaren Blick auf das H\u00f6rnli aber im Ort war uns einfach zuviel Trubel. Autofrei hei\u00dft hier nicht das keine Autos fahren! Zwar sind nur Elektroautos unterwegs aber daf\u00fcr reichlich und man h\u00f6rt sie erst in letzter Sekunde.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es mit der Bahn auf das kleine Matterhorn hoch. F\u00fcr Wolfgang, Michaela und Dominik sollte es der erste 4000 sein und das ging mit Hilfe der Bahn die bis auf 3800 hoch f\u00e4hrt relativ entspannt. Allerdings sollte man trotzdem die H\u00f6he nicht untersch\u00e4tzen. Nach dem Aufstieg den alle gut gemeistert hatten, haben wir erstmal die Aussicht genossen. Auf dem Weg zur\u00fcck haben Michaela und ich uns ein kleines Wettrennen geliefert. Versucht mal auf ca. 3900 m mit einem Rucksack und Alpinstiefeln im Schnee zu rennen&#8230;. wir sind keine 50 m weit gekommen und mussten danach so sehr lachen das gar nichts mehr ging \ud83d\ude42 Von Zermatt aus ging es noch am selben Tag weiter nach Saas Fee. Unterwegs haben wir noch eine Schale Aprikosen gekauft, denn im Wallis war gerade Aprikosen Zeit, &#8230; hmm lecker&#8230;<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hatten wir es etwas eiliger. Heute stand das Allalinhorn an. Eigentlich kein gro\u00dfes Problem und auch von der Zeit her gut zu schaffen aber Dimitri hatte heute noch was besonderes mit mir vor. Wir wollten am gleichen Tag noch auf die Mittellegih\u00fctte \u00a0am Eiger. Also hie\u00df es am Allalinhorn etwas sputen. Das allerletzte St\u00fcck zum Gipfelkreuz ist hier ausgesetzt und Wolfgang wollte nicht mehr bis zum Kreuz aber mit etwas \u00dcberredung hat es dann doch geklappt und alle haben es geschafft. Im Eiltempo ging es nun wieder runter und mit der Bahn wieder zur\u00fcck nach Saas Fee. Mit dem Autoverlader ging es nun von Leukerbad zur\u00fcck nach Kandersteg wo sich unsere Wege trennten. Wolfgang, Michaela und Dominik fuhren zur\u00fcck nach Thun, Dimitri und ich machten uns auf den Weg nach Grindelwald, um meinen Traum, den Mittellegigrat, in Angriff zu nehmen.<\/p>\n<p>&#8222;Gallery 2 fehlt&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Juli 2012 war es wieder soweit, ab in die Berge, diesmal mit Michaela und Dominik, und nat\u00fcrlich\u00a0Dimitri, der inzwischen f\u00fcr uns schon mehr Freund als Bergf\u00fchrer ist. 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